Die Thermografie
Sinnvolle Einsatzgebiete für den GebäudeWärmeCheck
Sanierung: Beim Kauf oder der Sanierung eines Altbaus hilft Ihnen der GebäudeWärmeCheck bei der Bestandsaufnahme und gibt Ihnen genaue Auskunft über den Zustand der Wärmedämmung.
Qualitätskontrolle: Ganz gleich, ob bei einer Altbausanierung oder bei einem Neubau, können Sie mit dem GebäudeWärmeCheck durchgeführte Handwerksarbeiten überprüfen lassen.
Spurensuche: Leckagen in der Fußbodenheizung, Wasserrohrbrüche oder verdeckte Fachwerksstrukturen. Der GebäudeWärmeCheck spürt auf, was Sie suchen, ohne dass Sie Ihre Wände oder Fußböden aufbrechen lassen müssen.
Außen- oder Innen WärmeCheck?
Der GeäudeWärmeCheck kann - abhängig von der Gebäudefassade- sowohl von außen als auch vom Inneren des Hauses durchgeführt werden. Bei Gebäudefassaden, hinter denen Luft zirkuliert, wie zum Beispiel bei den meisten Klinkerfassaden, ist nur eine Innenthermografie sinnvoll. In diesem Fall werden Temperaturmessungen von der Innenseite der Außenwände vorgenommen.
Bei anderen Fassaden wird ein GebäudeWärmeCheck von außen bevorzugt, weil von dort aus die Wände besonders gut überschaubar sind. Von mehreren Standorten rund um das Gebäude werden die Außenwände auf Schwachstellen untersucht. Dachflächen können nur aufgenommen werden, wenn der Sichtwinkel der Kamera es zulässt.
Voraussetzungen für einen Außen GebäudeWärmeCheck
Die Witterung muss klar, trocken und möglichst windstill sein. Daher wird der GebäudeWärmeCheck nur in den kalten Monaten durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Messung muss eine Differenz zwischen Gebäudeinnentemperatur und Außentemperatur von mindestens 10°C bestehen. Dies ist bei Außentemperaturen unter 8° C der Fall. Optimale Ergebnisse werden erreicht, wenn die Gebäudeinnentemperatur möglichst in allen Räumen für einen Zeitpunkt von 12 Stunden vor dem GebäudeWärmeCheck konstant auf 20 °C gehalten wird. Der GebäudeWärmeCheck erfolgt im Dunkeln vor Sonnenaufgang oder frühestens 2 Stunden nach Sonnenuntergang, weil die Tageseinstrahlung die Ergebnisse verfälschen kann. Die vom Gebäude aufgenommene Sonnenwärme muss zunächst abkühlen.
Rund um das Haus sollten möglichst viele Standorte mit freier Sicht auf die Aussenfassade im Abstand von circa zehn Metern zur Wandfläche zugänglich sein. Die Außenwände dürfen für die Messungen nicht durch Bäume, Sträucher oder Ranken verdeckt sein.
Voraussetzungen für einen Innen GebäudeWärmeCheck
Der Innen GebäudeWärmeCheck erfolgt ebenfalls in der Dunkelheit, um eine Erwärmung durch die Sonne zu vermeiden. Zum Zeitpunkt der Messung muss eine Differenz zwischen Gebäudeinnentemperatur und Außentemperatur von mindestens 10°C bestehen. Optimale Ergebnisse werden erreicht, wenn die Gebäudeinnentemperatur möglichst in allen Räumen für einen Zeitpunkt von 12 Stunden vor dem GebäudeWärmeCheck konstant auf 20 °C gehalten wird. Möbelstücke, Verkleidungen und Gardinen sollten bereits 12 Stunden vor dem GebäudeWärmeCheck von den Wänden gerückt und abgehängt werden, damit ausreichend Platz für die Durchführung des Checks besteht und optimale Ergebnisse erreicht werden.
